Das Triple-X-Profil

Die Liste der Merkmale – wir sprechen von Symptomen und Vorkommnissen, die wir und andere im täglichen Leben mit Triple-x bemerken – ist lang. Dinge, die manchmal viel Energie und Kreativität erfordern, um sie zum Umgehen oder mit ihnen umzugehen.

Eines ist aber ganz wichtig, es ist fast das Wichtigste, was Sie über Triple-X wissen müssen: Haben Sie keine Angst! Nicht alles, was hier auf der Liste steht, wird im Einzelfall zutreffen! Die Natur des Triple-X-Syndroms ist eine sehr breite, flexible, verschwommene, überraschende, verändernde Form. Wenn eine Person es hat, bedeutet das nicht automatisch, dass es vorhersehbar ist, was auftauchen wird! Nichts muss, alles oder auch fast nichts KANN.

Einige Frauen haben nur wenige leichte Symptome, andere haben in den ersten Jahren nichts, etwas früher oder später oder manchmal auch nichts oder wirklich schwerwiegende Auswirkungen. Alles ist möglich, nichts ist ein Must-be und ein Will-be. Die Bandbreite und Individualität ist sehr groß und individuell.

Wissenschaftler haben keine Heilung oder direkte Therapie gefunden, um das Syndrom zu beseitigen. Aber es gibt Unterstützung, Hilfe und Strategien. Und wir haben festgestellt, dass die Familien, die damit zu tun haben, oft die besten “Wissen-Schafft-ler” wertvoller Ratschläge sind.

Wenn Sie mögen, teilen Sie uns also bitte hier Ihre Ergebnisse mit, d.h. welche Symptome Sie gefunden haben (und sicher sind oder vermuten, dass sie zu Triple-X gehören), was Sie ausprobiert haben (wir meinen erfolgreich oder auch scheitern) und was Ihnen am Ende geholfen hat. Dies können Strategien sein, um eine Sache, eine Behandlung oder einen Ansatz zu lernen und zu verstehen (bitte keine Selbstmedikation mit Medikamenten!). Wir möchten nochmals betonen, dass dieses Projekt nur eine Hilfestellung und Sammlung von Erfahrungen sein soll. Es ist keine medizinisch validierte Forschung, was wir hier machen. Aber auch eine Kaffeesatzleserei. Es soll kein Sammelbecken für wirre Ideen sein, sondern ein ernsthafter Erfahrungsaustausch.

Hier finden Sie eine Liste von Symptomen, die wir aus erster-Hand Erfahrung mit anderen Betroffenen zusammengestellt haben. Sie repräsentiert eine Sammlung von Symptomen, die sehr viele verschiedene Betroffenen zusammengesammelt haben. Ausdrücklich: NICHT jede Betroffene wird alle Symptome zeigen. Es hat sich allerdings als hilfreich erwiesen, mögliche Symptome zu kennen, um sie bei Auftreten erkennen zu können und dann vom Arzt untersuchen zu lassen. Das ist weiterhin UNABDINGBAR. In den Klammern finden Sie mögliche Maßnahmen, die anderen schon geholfen haben. Bitte verstehen Sie diese als Inspiration.

Wenn Sie Fragen zu einzelnen Punkten haben, schreiben Sie uns gern.


Körper

  • Zitternde Hände/Tremor
    (Konzentrationsübungen wie das Zeichnen von Linien)
  • reduziertes Körperbewusstsein
    (Sport, Tanz, Physiotherapie)
  • niedriger Muskeltonus
    (Physiotherapie)
  • Restless-Legs-Syndrom
    (Gewichts-Decke)
  • Niereninsuffizienz
    (Früherkennung und Behandlung)
  • Husten / Lungeninsuffizienz
  • starkes Wachstum
    (Hormontherapie)
  • verminderte Fruchtbarkeit
    (Früherkennung und Behandlung, Erklärung)
  • reduzierte Körperwahrnehmung
    (Physiotherapie, Bewusstseinstraining, tiergestützte Therapie)
  • Verdauungsprobleme, unspezifische Bauchkrämpfe, Verstopfung.
    (Ernährungsumstellung)
  • Stolpert, Stürzen
    (Physiotherapie, tiergestützte Therapie)
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Audio-Empfindlichkeit
  • spricht lauter als der Durchschnitt
  • Orientierungslosigkeit
    (Handy, GPS-Tracker bei Alleinreisen)

Geist

  • Meltdowns, emotionale Zusammenbrüche
    (1-5 Diagramm, Atemmeditation)
  • Tunnelwahrnehmung der Außenwelt
  • reduzierte Aufnahmefähigkeit
    (wiederholtes und vielfältiges Gedächtnistraining)
  • Depression
    (Therapie, Unterstützung)
  • reduzierte Geduld
    (Meditation, konzentrierte Atmung)
  • Überwältigt sein
    (Meditation, konzentrierte Atmung)

Sozial

  • Ablenkung in der Schule, in Gruppen
    (Geräuschreduzierende Kopfhörer, kleine Klassen mit bis zu 15 Kindern)
  • geringes Selbstwertgefühl
    (Pfadfinderinnen, Peergruppen mit Ethikkodex)
  • Flexibilität in Wahrheit und Wahrnehmung
  • emotionale Selbstbewertung
    (Kartensystem)
  • Bewertung der emotionalen Situation (in Freundschaften, Kollegen)
    (Charts, Vorträge)
  • emotionale Wahrnehmung anderer
    (Diagramm Gesichtsausdrücke)
  • Selbstbeschädigung (Nägel kauen, kratzen)
    (Ersatz-Stimuli)
  • Pathologische Bedarfsvermeidung PDA
    (https://en.wikipedia.org/wiki/Pathological_demand_avoidance)
  • Suche nach negativer Aufmerksamkeit
    (wie man positives Verhalten hervorhebt)
  • reduzierte soziale Interaktion / fehlende Peers)
    (Privatschule, Pfadfinder, Sportvereine)
  • Lernschwierigkeiten
    (internetbasiertes lernen, Hörbücher, Tutorials, Schulbegleitung)
  • Schwäche in Schrift und Arithmetik
    (Bannatyne-Lesesystem, Positive Behavior Supports for Home and School)